Landkreis dahme-Spreewald: Pressemitteilung vom 08.06.2020

Covid-19: Aktuell elf tatsächlich Erkrankte in Dahme-Spreewald

Lage im Seniorenheim Bestensee entspannt − alle 80 getesteten Personen negativ

Der Verwaltungsstab Dahme-Spreewald hat sich am heutigen Montag abermals mit der gegenwärtigen Corona-Lage befasst. Dabei informierte das Gesundheitsamt über die tagesaktuelle Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19: Im Dahme-Spreewald-Kreis sind inzwischen 234 Corona-Patienten wieder genesen. Damit sind derzeit noch elf Personen tatsächlich erkrankt, wovon sich drei in stationärer Behandlung befinden. Vom Labor bestätigt wurden bisher insgesamt 253 positive Fälle der Infektion. Nach wie vor sind insgesamt acht Todesfälle zu beklagen. Es sind noch 64 Personen in häuslicher Quarantäne und 79 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis.
Folgendes Bild der Erkrankten (Genesene/Verstorbene) ergibt sich in den Kommunen: Königs Wusterhausen 81 (73/6), Schönefeld 46 (45/0), Zeuthen 23 (23/0), Lübben 19 (19/0), Wildau 13 (13/0), Mittenwalde 12 (12/0), Amt Schenkenländchen 9 (9/0), Gemeinde Heidesee 9 (7/0), Gemeinde Bestensee 7 (6/0), Gemeinde Märkische Heide 7 (4/1), Amt Unterspreewald 6 (5/0), Gemeinde Schulzendorf 5 (5/0), Stadt Luckau 5 (4/1), Amt Lieberose/Oberspreewald 5 (5/0), Eichwalde 5 (3/0) und Gemeinde Heideblick 1 (1/0).

Lage im Seniorenheim Bestensee entspannt
Die Corona-Lage im Seniorenzentrum Bestensee hat sich unterdessen entspannt. Eine aus dieser Einrichtung stammende Patientin war während ihrer stationären Behandlung Anfang Juni im Königs Wusterhausener Achenbach Krankenhaus positiv auf Covid-19 getestet worden. Unmittelbar daraufhin hatte das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald erhöhte Schutz-und Hygienemaßnahmen mit der Heimleitung umgesetzt sowie bei 15 Bewohnern und 65 Mitarbeitern Rachenabstriche durchgeführt. Alle 80 Testergebnisse liegen nun vor und sind negativ. „Wir können somit unsere Ermittlungen zum Infektionsgeschehen in diesem Fall einstellen und das Seniorenheim voraussichtlich Ende der Woche wieder auf die gewöhnlichen vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Basishygieneregeln zur Prävention umstellen“, erklärt Amtsärztin Dr. Astrid Schumann. Solange werden noch einige Mitbewohner als enge Kontaktpersonen der Infizierten in einem separaten Wohnbereich abgesondert bleiben müssen und die Betreuung durch das Personal unter komplettem Einsatz persönlicher Schutzausrüstung (PSA) erfolgen. Die positiv getestete Patientin wird nach wie vor im Krankenhaus behandelt, befindet sich aber im stabilen Zustand auf einer Normalstation.

Landkreis hält weiter Corona-Schutzausrüstung vor
Nach der kürzlichen Mitteilung des Interministeriellen Koordinierungsstabs „Corona“ der Landesregierung, in den kommenden Wochen erneut größere Lieferungen von Laborkitteln, Abstrichtupfern und weiteren OP-Masken zu erwarten, war dies nochmals im Corona-Verwaltungsstab des Landkreises thematisiert worden. Der Kreis hatte mit Beginn der Covid-19-Ausbreitung im März 2020 ein Beschaffungsmanagement für FFP-Masken, Einweghandschuhe und insbesondere auch Schutzkittel installiert. Aufgrund der extrem schwierigen Verfügbarkeit auf dem Weltmarkt hatte der Krisenstab angeboten, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste bei der Beschaffung von PSA zu unterstützen.

Zwar konnten Masken und Handschuhe vergleichsweise zeitnah geliefert und an die Einrichtungen ausgegeben werden, jedoch waren Schutzkittel weiterhin Mangelware. Aufgrund von Einfuhrbeschränkungen und hoher Nachfrage verzögerten sich die Lieferungen von bereits im April ausgelösten Großbestellungen erheblich und der Landkreis reichte zwischenzeitlich zunächst knapp 500 Schutzkittel aus, die über Spenden von regionalen Betrieben organisiert worden waren. Ende Mai waren schließlich insgesamt 20.000 Laborkittel geliefert worden, von denen nun unmittelbar 5.500 an die Kliniken und Pflegeheime im Kreisgebiet geliefert wurden. Da sich auch dort unterdessen parallel zum Abflauen des Pandemiegeschehens die Lieferketten stabilisiert haben, verfügt der Landkreis momentan noch über knapp 15.000 Schutzkittel. Der Verwaltungsstab schätzt diesen Bestand als ausreichend ein und sieht derzeit von weiteren Beschaffungen ab.

Quelle: Landkreis Dahme-Spreewald – Link

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