Landkreis Dahme-Spreewald – Pressemitteilung vom 19.05.2020

Covid-19: Aktuell noch acht tatsächlich Erkrankte in Dahme-Spreewald

Lage in Einrichtungen entspannt sich / Land kündigt weitere Corona-Lockerungen an /

Der Verwaltungsstab Dahme-Spreewald hat sich am heutigen Dienstag zu weiteren Schritten in der gegenwärtigen Corona-Lage abgestimmt. Dabei informierte das Gesundheitsamt zur tagesaktuellen Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19: Im Dahme-Spreewald-Kreis sind inzwischen 226 Corona-Patienten wieder genesen. Damit sind derzeit lediglich noch acht Personen tatsächlich erkrankt, wovon sich eine in stationärer Behandlung befindet. Vom Labor bestätigt wurden bisher insgesamt 242 positive Fälle der Infektion. Nach wie vor sind insgesamt acht Todesfälle zu beklagen. Es sind noch 21 Personen in Quarantäne und 51 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis: „Die positive Entwicklung der regionalen Corona-Lage erfreut uns sehr. Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern sowie freiwillig und beruflich Engagierten, die durch ihr verantwortungsvolles Handeln zu dieser Lageentspannung beigetragen haben. Gerade mit Blick auf weitere bevorstehende Lockerungen und die langen Feiertagswochenenden dürfen wir jedoch nicht müde werden, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, um das Infektionsgeschehen im Griff zu behalten“, sagt Vize-Landrätin und Stabsleiterin Susanne Rieckhof.

Folgendes Bild der Erkrankten (Genesenen) ergibt sich in den Kommunen: Königs Wusterhausen 79 (67), Schönefeld 44 (44), Zeuthen 21 (20), Lübben 18 (18), Wildau 12 (12), Amt Schenkenländchen 12 (12), Mittenwalde 12 (12), Gemeinde Heidesee 9 (9), Gemeinde Bestensee 6 (6), Amt Unterspreewald 5 (5), Gemeinde Schulzendorf 5 (5), Stadt Luckau 5 (4), Gemeinde Märkische Heide 5 (4), Amt Lieberose/Oberspreewald 5 (5), Eichwalde 3 (2) und Gemeinde Heideblick 1 (1).

Lage in Gemeinschaftseinrichtungen entspannt sich

Auch die Lage in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Schönfelder Ortsteil in Waßmannsdorf hat sich entspannt. Die 30 betroffenen Bewohner und ihre 20 weiteren Kontaktpersonen sind wieder genesen und konnten gestern alle aus der Quarantäne entlassen werden, informiert Amtsärztin Dr. Astrid Schumann. Damit werden alle vom Landkreis ergriffenen Maßnahmen zur Hygiene, Sicherheit und Versorgung zurückgefahren und die Einrichtung wieder in den Normalzustand versetzt.

Die hohen Schutz-und Hygienemaßnahmen in der von einem Corona-Ausbruch betroffenen Pflegeeinrichtung der AWO-Seniorenheim Wildau GmbH in Königs Wusterhausen werden hingegen noch fortgesetzt. Die Lage dort ist allerdings stabil: Bis auf einen Mitarbeiter und einen Bewohner sind mittlerweile alle positiv auf das Coronavirus getesteten Personen wieder genesen, bestätigen das Gesundheitsamt und die Geschäftsführung des Seniorenheims.

Land kündigt weitere Lockerungen an

Die Staatskanzlei Brandenburg hat am heutigen Dienstag nach einer Sitzung des Regierungskabinetts weitere Corona-Lockerungen angekündigt. Wie der Mitteilung des zuständigen Gesundheitsministeriums im Einzelnen zu entnehmen ist, soll durch eine Änderung der Quarantäne-Verordnung ab morgen die bisher obligatorische 14-tägige häusliche Isolation für Reisende, die aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und Großbritannien mit Nordirland nach Brandenburg einreisen, entfallen. Abermals durch eine für kommende Woche geplante Aktualisierung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung, wird es ab dem 28. Mai Lockerungen für Fitness-Studios, Freibäder, den Indoor-Sport und beim bereits möglichen Outdoor-Sport für Vereine geben. Daran schließen sich ab 13. Juni die Öffnung von Indoor-Bädern einschließlich Thermen/Thermalbädern − darunter auch Tropical Island − und bestimmten Trockensaunen an.

Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss für eine sogenannte eingeschränkte Regelbetreuung in den Kitas sollen ab kommender Woche wieder mehr Kinder in Krippen und Kitas betreut werden. Für die weitere Öffnung der Kindertagesstätten will das Land den Landkreisen und kreisfreien Städten ab dem 25. Mai einen größeren Gestaltungsspielraum einräumen. Diese sollen entscheiden dürfen, wie weit sie die eingeschränkte Regelbetreuung im Hinblick auf verfügbare Betreuungskapazitäten aufnehmen können. Der Landkreis Dahme-Spreewald wird diesen Gestaltungsspielraum nutzen und erarbeitet zur Stunde eine entsprechende Allgemeinverfügung für den zeitnahen Normalbetrieb von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung. Diese Verfügung wird am morgigen Mittwoch bekanntgemacht, um den Eltern für die Betreuungsmöglichkeit ihrer Kinder ab kommender Woche Rechtssicherheit zu geben.

Quelle: Landkreis Dahme-Spreewald – Link

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